Dienstag, 25. März 2014

[Rezension] Eloisa James - Lady Helenes skandalöser Plan

Immer wieder ein Vergnügen!

Inhalt:
Helene ist seit Jahren in einer Ehe gefangen, die sie nur unglücklich macht. Ihr Mann Rees lebt mit seiner Opernsängerin zusammen. Sie selbst lebt bei ihrer Mutter und ist stets darum bemüht den Schein zu waren und tugendhaft aufzutreten. Doch nach dem ihre Freundinnen bereits alle Kinder haben, beschließt sie, dass sich etwas ändern muss. Sie will ein Kind - egal wie und von wem.
Um den Männern der Gesellschaft zu zeigen, was sie zu bieten hat, muss sie erst einmal ihr Äußeres ändern. Mit neuem Kleid, neuer Friseur und ihrem Ziel erscheint sie auf einem Ball. Doch sie hat ihren Plan ohne Rees gemacht. Er will als Earl natürlich einen leiblichen Nachkommen.

Rezension:
Mit viel Musik, Sturheit und neuen Figuren startet Eloisa James in den 4.Teil der "Desperate Duchess" Reihe.
Vor allem Helene macht eine starke Wandlung durch. Dabei sind ihr vor allem ihre Komplexe immer wieder im Weg. Sie empfindet sich als mittelmäßig und zu dünn. Da Rees und Helene sich, am Anfang der Ehe, jeden Fehler vorgeworfen habe, macht es für sie nicht besser.

Ein absolutes Plus ist der Aufbau der Beziehung zwischen Rees und Helene. Hier ist gleich zu Beginn klar, dass man sich keine Illusionen macht und man gesteht sich offen Fehler ein. Eigentlich geht es hierbei um das Wiederverlieben. Was von Eloisa James sehr spannend aufgebaut wird. Man zweifelt wirklich sehr lange daran, ob die beiden wieder ein Paar werden.

Die Sängerin Lina und Rees Bruder Tom sind sehr nette Nebenfiguren und erscheinen anfangs sehr flach und eindimensional. Tom ist das ganze Gegenteil von Rees. Er ist ruhig und sehr sicher in seinem Handeln. Lina fand ich zu Beginn wirklich nervig, aber mit der Zeit wurde sie mir immer sympathischer.

Neu ist auch, dass die beiden Hauptfiguren wirklich im Vordergrund stehen. Es verläuft zwar ab der Mitte eine Nebenhandlung, doch in diesem Roman ist man nur auf Rees und Helene konzentriert.

Was ich besonders an der Reihe mag (ich kann hier noch nichts zu den anderen Werken sagen), sind die wechselten Erzählerperspektiven. Dadurch entsteht ein Rund-Umblick und man wird teilweise aus einer spannenden Szene entführt, um später wieder mit mehr Wissen einzutauchen.

Fazit:
Ein Lesevergnügen!

1 Kommentar:

  1. Das klingt wirklich sehr nett! Ich mag Geschichten, die sich nicht um Frischverliebte, sondern um "alte" Ehepaare (oder Personen in einer Vernunftehe) drehen, die einen Weg zueinander finden müssen. :)

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