Mittwoch, 3. September 2014

[Rezension] Julia Quinn - Mit List und Küssen

Start in eine Julia Quinn Reihe

Inhalt
Honoria liebt ihre Familie. Aus Respekt gegenüber ihrer Familie und der alten Familientradition, tritt sie aus diesem Grund auch bei den berüchtigten und gefürchteten Smythe-Smith Abenden auf. Jede Dame der Smythe-Smith Familie, die bereits in die Gesellschaft eingeführt wurde und noch nicht verheiratet ist, muss an dem Quartett teilnehmen. Zwar lernen alle jungen Damen der Familie ein Instrument von Kindheit an, doch niemand von ihnen hat ein herausragendes Talent. Aus diesem Grund wird der Abend mit vier untalentierten jungen Damen immer eine Prüfung für die teilnehmenden Gäste.
Honoria will deswegen endlich heiraten. Mit ihren Freundinnen wählt sie einen Kandidaten aus. Allein stellt sie dem Auserwählten eine Falle, um so seinen Aufmerksamkeit zu gewinnen. Doch in diese Falle stürzt der Freund ihres Bruder, Marcus Holroyd, Earl of Chatteris. Marcus kennt sie bereits seit ihrer Kindheit. Honoria ist aus diesem Grund sehr enttäuscht über ihren "Fang".
Als er jedoch krank wird, entdecken beide, dass sie mehr als nur ihre Vergangenheit verbindet.

Rezension
Ein schöner Start in eine neue Reihe. Besonders hab ich mich über die Sicht der Smythe-Smith Familie gefreut, da diese Familie bereits in der Brighteron Reihe mit ihren legendären Musikabenden erscheint, aber die Musikerin selbst meist nur belächelt werden.
Honoria ist eine interessante Figur. Sie ist die typische brave Tochter aus gutem Haus, die vor allem eines ist: treu ihrer Familie gegenüber. Um so nähere man sie kennenlernt, um so mehr wird klar, dass sie mehr ist. Sie hat Witz und kümmert sich um alle in ihrer Umgebung.
Marcus stammt aus einer lieblosen Familie und verbrachte die meiste Zeit seiner Jugend bei Daniel Smythe-Smith (Bruder von Honoria). Er ist nicht der typische Herzensbrecher und betrachtet meist alles sachlich. So auch seine Reaktionen.
Eine interessante Szene ist, als Marcus krank wird und Honoria sich um ihn gekümmert. Die Betreuung des kranken Marcus ist nicht nur sehr berührend, sondern gewährt einen schönen Einblick, wie aus Freundschaft Liebe wird.
Etwas schade finde ich, dass es nur 3 Smythe-Smith Bücher sind.

Fazit
Ein schöner Start in eine neue Reihe.


Kommentare:

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