Montag, 29. Dezember 2014

[Rezension] Richelle Mead - Blutsschwestern

Endlich fertig!

Inhalt 
(c) LYX Egmont

Jeder Vampire hat einen Beschützer. Einen Dhampir. Dhampire sind halb Mensch und halb Vampir. Die siebzehnjährige Rose ist die Wächterin von Lissa und beide verbindet nicht nur eine Freundschaft, sondern ein ganz besonderes Band. Rose kann sich in manchen Situationen in die Lage von Lissa hinein fühlen und erlebt alles aus ihrer Sicht.
Lissa stammt aus der adeligen Vampirfamilie Dragomir. Um so mehr gilt es daher, sie zu beschützen. Beide flüchten von der Schule, da sie eine Verschwörung vermuten. Doch nach ein paar Monaten werden sie von den Wächtern der Schule aufgegriffen und zurück gebracht. Rose muss zur Strafe härter als die anderen Schüler trainieren und wird dem gutaussehenden Wächter Dimitri zugeteilt.
Langsam verdichtet sich ihre Vermutung, dass es jemand auf Lissa abgesehen hat.

Rezension
Unglaublich, aber das Buch liegt schon EWIG bei mir herum und dazu noch angefangen. Aber irgendwie hat es mich nicht wirklich interessiert bzw. bin ich in die Handlung nicht hinein gekommen.Was sich anfänglich also als mühsam abzeichnete, wurde am Ende eine große Überraschung.

Die Figuren sind sehr interessant und vor allem Rose und Lissa sind sehr unterschiedlich. Rose ist eine lebhafte Dhampirin, die ihr Herz auf der Zunge trägt und sich selten klein kriegen lässt. Hingegen zu Rose ist Lissa eher ruhig, bedacht und äußert ihr Gefühle selten. Gerade durch diese Mischung wird ihre Freundschaft so interessant und auch abwechslungsreich.

Natürlich darf in diesem Roman auch nicht ein hübscher Außenseiter, der allen den Kopf verdreht, fehlen. In diesem Buch gibt allerdings gleich zwei (einen für Rose und einen für Lissa). Besonders Dimitri, der Trainer von Rose ist sehr interessant. Im Gegensatz zu anderen Romanhelden aus ähnlichen Büchern entscheidet er nicht aus dem Bauch heraus, sondern handelt vernünftig und angemessen. Was natürlich vor allem ab der Mitte des Buchs für Spannung sorgt.
Ein eher selteneres Thema wird ebenfalls aufgegriffen: Mobbing bzw. Rufmord. Ich habe bisher wenig Fantasy-Bücher gelesen in denen das Problem thematisiert wird. Dies macht es abwechslungsreich und man kann sich sehr gut in die Lage der Opfer versetzen.

Fazit
Ein gutes Buch, das leider auch seine Längen hat.

1 Kommentar:

  1. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie bringt mich der Begriff "Dhampir" immer zum Kichern. *g*

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