Sonntag, 1. November 2015

[Rezension] Amand Hocking - Unter dem Vampirmond / Versuchung

Twilight + Vampirtagebücher

Inhalt 
(c) Amazon

Seit Alice Jack kennen gelernt hat, ist nichts mehr wie es zuvor war. Denn Jack ist aufregend anders als alle Jungs, die Alice kennt. Schon bald verbringt Alice jeden Abend mit Jack. Dann lernt sie seinen umwerfenden Bruder Peter kennen: Ein Blick genügt und Alices Knie werden weich. Doch Peter sprüht vor Hass. Alice verliebt sich rettungslos in beide Brüder, die so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht. Doch das ist nicht ihr größtes Problem – denn Jack und Peter sind Vampire …(Quelle: Randomhouse)

Rezension
Wie bereits oben geschrieben, erinnert mich der Inhalt sehr an eine Mischung aus Twilight und den Vampirtagebücher. Jacks Familie ist teilweise, wie die Cullens. Es gibt hier zwar weniger Familienmitglieder, aber sowohl die Stimmung als auch die Umgebung deuten auf einen ähnlichen Aufbau hin.
Die Dreiecksbeziehung von Jack, Alice und Peter ist deutlich an die Vampirtagebücher von L.J. Smith angelehnt. Alice ist in diesem Fall ebenfalls zwischen den beiden Männer hin und her gerissen.

Schade, dass hier kein eigener Weg eingeschlagen wurde. Denn der erste Band hat wirklich sehr viel Potenzial. Schon der Auftakt ist vielversprechend und sehr spannend.
Auch Alice und Jack sind spannende Figuren. Während Alice manchmal mit ihrer Fragerei etwas nervig wirkt, ist Jack tiefgründig und ausgeglichen. Zu Peter kann man vorerst noch nicht viel sagen.
Sehr seltsam finde ich Alice und ihre "beste Freundin". Sobald Jack in Alices Leben tritt, ist ihre Freundin nicht mehr interessant und wird teilweise auch selbstsüchtig dargestellt.
Im Gegenzug dazu ist Alice ihrem Bruder gegenüber meist sehr treu. Während auch ihre Beziehung zu ihrer Mutter sehr seltsam ist. Einerseits gehen sie ihr aus dem Weg, auf der anderen Seite ist sie die hart-arbeitend und allein-erziehende Mutter.

Mein absolutes Highlight sind die Rückblenden von Jacks Familienmitgliedern. Maes Geschichte ist hierbei sehr berührend. Sie klärt vor allem Alice über die wahre Seite des Vampir-Seins auf und die damit verbundenen Nachteile. Es ist schön, dass hier auch einmal nicht nur das Positive aufgezählt wird. 

Ein sehr netter Vampirroman und man ist gespannt auf die Fortsetzungen.

Fazit
Ein interessante Auftakt, der sich in den Folgebänden hoffentlich noch mehr selbstständig macht. 


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