Sonntag, 15. März 2015

[Rezension] Lauren Oliver - Delirium

Dystopie mit einer Extraportion Liebe

Inhalt
Liebe ist eine Krankheit. Liebe führt meist auch in den Tod. Daher wird Amor Deliria Nervosa bereits im Alter von 18 Jahren behandelt. Die Jugendlichen bekommen an ihrem 18.Geburtstag einen Eingriff und werden danach Partnern zugeteilt.
(c) Carlsen Verlag
Lena freut sich schon darauf und zählt die Tage bis zu ihrem Eingriff. Danach muss sie keine Angst mehr haben, dass sie angesteckt wird und kann endlich glücklich leben. Doch dann lernt sie Alex kennen und entdeckt eine neue aufregende Welt.

Rezension 
Das Buch hat eine wunderbare Sprache, aber leider finde ich es nach "Gebannt" von Veronica Rossi leider etwas langweilig.
Die erste Hälfte ist durchaus spannend. Man lernt die Welt von Lena kennen und erfährt sehr viel über die grausame Welt, in der sie lebt. Ihr antrainierte Sicht über Gefühle und Liebe widerstreben dem Leser, da man sich eine Welt ohne Emotionen nicht vorstellen kann.

Warum Lena "Liebe" relativ lange als Krankheit gesehen hat, auch nachdem sie sich in Alex verliebt hat, war mir nicht ganz ersichtlich. Lena ist eine interessante Protagonistin und ein sehr gutes Beispiel für ein Opfer des Systems. Alex hingegen ist von Anfang an ein offener Charakter und sticht in dieser Welt sehr hervor.

Das Ende war wirklich genial gemacht. Ansonsten hab ich mich eigentlich eher durch das Hörbuch durchgequält und fand es ab der Hälfte eher langweilig. Ich werde die Reihe daher nicht fortsetzen.

Fazit
Das ist nicht meine Welt.

1 Kommentar:

  1. Hm, schade, dass dich dieses Hörbuch nicht so recht begeistern konnte. Ich hoffe, beim nächsten Hörbuch hast du wieder mehr Glück!

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