Montag, 25. Juli 2022

[Rezension] Gesammelte Rezensionen 5/2022

Sarah Prinz - What if we drown (1)

Sie möchte endlich nach vorne blicken. Er macht es ihr unmöglich
Ein Neuanfang – das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas zieht. Noch vor der ersten Vorlesung ihres Medizinstudiums an der University of British Columbia lernt sie Sam kennen und spürt sofort, dass er sie auf eine nie gekannte Weise versteht. Unaufhaltsam schleicht sich der attraktive Jungmediziner in ihr Herz. Bis Laurie erkennt, wie tief er in die Ereignisse der Nacht verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kostete ... (Quelle: LYX Verlag)

Ich muss ehrlich sagen, dass der Einstieg in das Buch furchtbar war. Laurie ging mir, trotz ihres traurigen Schicksals, unglaublich auf die Nerven. Die Trauer um ihren Bruder wirkt sehr frisch, als wäre es erst einige Wochen her. Dass sie ihr Leiden bereits 3 Jahre mit sich herumtrug, war im ersten Monat etwas überraschend und machte die Ausgangslage noch schwieriger. 
Es wurde erst besser als sie das Schicksal annehmen konnte. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, endlich eine Verbindung zu ihr aufzubauen. 
Sam war ein spannender Charakter und in meinen Augen eine interessante Konstante. 


Martha Waters - Wie man einen Lord gewinnt (1)

London 1817: Als Lady Violet Grey und Lord James Audley sich vor fünf Jahren trafen, verliebten sie sich und heirateten Hals über Kopf. Nun sprechen die beiden seit vier Jahren kein Wort mehr miteinander. Aber als Violet die Nachricht erhält, dass James einen Reitunfall hatte, macht sie sich sofort auf den Weg zu ihm. Nur um ihn dann wohlauf anzutreffen, wenn man mal von dem heftigen Kater absieht. Um ihrem Ehemann eine Lektion zu erteilen, täuscht Violet vor, krank zu sein. Soll er sich doch mal Sorgen machen! Doch James durchschaut sie und sinnt auf Rache. Zwischen kleinen und großen Lügen, Verstrickungen und Peinlichkeiten, aber vor allem neu entfachter Leidenschaft merken die beiden schließlich, dass sie sich eventuell gar nicht so sehr hassen, wie sie glauben… (Quelle: Forever Ullstein)

Sehr humorvolle und sarkastische Dialoge begleiten einen vom ersten Moment an. Das hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch einen besonderen Schwung reingebracht.

Leider ist die Racheaktion der beiden nach einiger Zeit mühsam geworden. Sie wiederholen ihre Taten (trotz Warnung der Freunde) und man versteht nicht, warum sie nicht einfach miteinander reden. Auf der anderen Seite fand ich Violet einfach genial, weil sie sich nie verbiegen lassen hat. Weder von der Gesellschaft noch von ihrer Mutter. Eine starke weibliche Persönlichkeit. Und genau dieser Punkt ist auch für James wichtig.

Ich hoffe, dass die nächste Reihe wieder mehr Schwung hat, da die Paare, die bereits vorgestellt wurden, sehr vielversprechend sind.

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