Sonntag, 31. Mai 2015

[Rezension] Neil Gaiman - Das Graveyard Buch

Auf dem Friedhof!

Inhalt 
Nobody Owens lebt auf einem Friedhof. Für ihn ist es eine Selbstverständlichkeit, dass seine Zieheltern seit Jahrhunderten tot sind und seine Freunde alle Bewohner des Friedhofs sind. Doch der kleine Nobody oder Bod hat einen Todfeind, der bereits seine ganze Familie getötet hat. Die Bewohner helfen ihm beim Verstecken und sein Mentor Silas versucht ihn auch ein paar Tricks beizubringen. Schon praktisch, wenn man sich unsichtbar machen kann oder durch Wände gehen kann.

Rezension
Neil Gaiman hat mich bisher noch nie enttäuscht. Er erschafft immer wieder eine neue Welt und man taucht in die phantastischen Ideen des Autors gerne ein, da seine Werke immer in sich abgeschlossen sind. Wie auch beim Sternwanderer ist das Graveyard Buch ein Meisterwerk.

Für mich klang die Handlung, das ein kleiner Junge auf einem Friedhof aufwächst, sehr befremdlich. Die einzelnen Lebensphasen werden wunderbar dargestellt werden und man sieht den kleinen Bod aufwachsen. Man teilt mit ihm die Ängste und das Unverständnis, warum er nicht raus darf. Dieser unscheinbare Junge wächst einem sofort ans Herz.

Das Buch ist eher episodenhaft aufgebaut und man springt durch die Lebensjahre von Nobody. Einzige Konstante sind der Friedhof und sein Todfeind Jack. Erst am Ende des Werks werden alle Fäden zusammengeführt.

Fazit
Neil Gaiman in Höchstform!

Kommentare:

  1. Jetzt würde es mich aber doch interessieren, was dir bei einem "Meisterwerk" von Gaiman in "Höchstform" nicht so gefallen hat, dass es letztendlich doch "nur" 4 Sterne wurden. ;-)

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    1. 5 Sterne gibt es bei mir ganz selten und meist nur bei Büchern, die bei mir sehr lange nachwirken. Das Gaveyard Buch ist ein super Buch von einem wahren Meister, aber ich könnte nicht sagen, dass es mich umgehauen hat.

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